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Zum 16.Mal in Folge seit 1991 in Toulouse

Frankreichaustausch der 8.Klassen der Eichenschule vom 4. bis 18. Oktober 2007

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Die Highlights des diesjährigen Frankreichaustausches mit 22 Schülerinnen und Schülern der 8.Klassen der Eichenschule waren sicherlich der Besuch des Airbuswerks in Toulouse, der Ausflug in einen Klettergarten mit dem zutreffenden Namen „Cri de Tarzan“ und die Besichtigung einer Chocolaterie, bei der natürlich auch entsprechende Kostproben genommen wurden.

Die Austauschgruppe war genau an dem Tag im Airbuswerk, als die erste A380 an Singapur Airlines ausgeliefert wurde und hat somit auch ein wenig europäische Geschichte „live“ miterlebt. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie groß dieses Flugzeug ist, wenn man selber mit einer kleinen A319 von Hamburg nach Toulouse geflogen ist. Die ganze Gruppe war begeistert.

Die gesamte deutsch-französische Gruppe mit insgesamt 44 Schülerinnen und Schülern und vier Lehrerinnen und Lehrern war dann am ersten Mittwoch, wie schon in den letzten Jahren auch, in einem Klettergarten, um den Tarzanschrei zu üben. Wie auch schon in den letzten Jahren waren (fast) alle von diesem Programmpunkt begeistert. Danach wurde noch an einem See auf einer großen Wiese Rugby gespielt. Zu dieser Zeit war die Rugby-Weltmeisterschaft und unsere Schüler haben im Südwesten Frankreichs Landeskunde direkt erleben können, denn hier macht das Rugbyspiel traditionell dem Fußball doch die Rolle der wichtigsten Sportart streitig.

Kulinarischer Höhepunkt dieses Austausches war sicherlich die Betriebsbesichtigung in der Chocolaterie „Pillon“, wo die handwerkliche Herstellung von Schokolade und Pralinen erklärt und vorgestellt wurde. Beim Probieren von Schokolade mit einem Kakaogehalt von 95% war dann zwar nicht mehr jeder begeistert, aber (fast) alle haben sich hinterher noch mit Souvenirs aus Schokolade eingedeckt. Es muss noch ergänzt werden, dass am Abschlussabend die Sieger bei verschiedenen Programmaktivitäten (z.B. Toulouserallye) einen Rugbyball aus Schokolade als Preis bekamen. Diese wurden dann alle am nächsten Tag im Handgepäck nach Deutschland geflogen.

Als weiterer Programmpunkt, an dem alle Franzosen und Deutsche teilgenommen haben, ist noch das Basketballspiel im Rollstuhl mit querschnittsgelähmten Sportlern zu erwähnen, das auch schon häufig Programmbestandteil war und immer sehr positiv angenommen wird.

Wie auch bereits in den vergangenen Jahren haben die deutschen Schüler eine Reihe von Umfragen und Untersuchungen in Toulouse durchgeführt und dazu selbst mit ihren deutschen Lehrkräften Fragebögen entworfen, z.B. zu den Themen Sprachkenntnisse, Essgewohnheiten und Sport in Deutschland und Frankreich. Bei all diesen Aktivitäten zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass sie sich trotz ihrer geringen Vorkenntnisse (Französisch seit zwei oder drei Jahren) gut mit Situationen umgehen können, in denen sie allein mit ihnen unbekannten Muttersprachlern kommunizieren müssen. Die Schülerinnen und Schüler dieser Altersstufe (Klasse 8) gehen ohne größere Vorbehalte an solche Programmpunkte heran und kommen offensichtlich auch gut damit zu recht. 

Im April 2008 soll der Gegenbesuch erfolgen. Alle Beteiligten freuen sich darauf, ihre französischen Partnerinnen und Partner hier in Scheeßel begrüßen zu dürfen.

Wolfgang Frucht  4.11.2007

Besichtigung des Airbuswerks in Toulouse - Blagnac

 Am Montag, den 15.10.2007 haben wir einen Ausflug zum Airbuswerk "Jean-Luc Lagardère", dem größten Flugzeugwerk Europas gemacht, wo der A380 gebaut wird, das größte Flugzeug der Welt. Etwa um halb zehn sind wir mit dem Bus nach Blagnac aufgebrochen, da sich das Werk direkt neben dem Flughafen befindet, was auch notwendig ist wie uns unsere Führerin später erklärte. Angekommen standen wir vor mehreren großen Hallen, den Hangars, in denen der A380 gebaut wird, gingen jedoch zunächst in ein kleineres Besucherzentrum. Dort bekamen wir Schilder mit der Aufschrift "VISITEUR", die uns als Besucher kennzeichneten. Außerdem befindet sich dort der Souvenirshop, wo man bei Bedarf einkaufen konnte. Um kurz nach zehn kam unsere Führerin und begann mit der Führung. Das erste war ein anliegender Raum, der, wie die Dame sagte, genauso aussieht wie ein Kontrollraum, wo die Daten von Testflügen ankommen und überprüft werden. Im Schnelldurchlauf haben wir uns mehrere Tests des A380 angesehen. Danach haben wir eine Busfahrt rund um das Werk gemacht, wobei wir den Start mehrerer Flugzeuge mitbekommen haben, u.a. auch den Start eines Großraumtransportflugzeuges vom Typ Beluga. Auf der Fahrt erklärte unsere Führerin uns, dass sich auf dem Gelände nicht nur Gebäude von Airbus befinden, sondern auch Hallen von Air France und den Rohstoffzulieferern von Airbus, und sie hat erklärt, wie der Transport der einzelnen Teile des A380 vonstatten geht, da hier in Toulouse nur 1/4 der benötigten Teile gefertigt werden und sich die anderen Werke in Deutschland, England und Spanien befinden. Nebenbei haben wir von weitem die Feierlichkeiten anlässlich der Übergabe des ersten A380 an eine Fluggesellschaft, Singapur Airlines, mitbekommen. Zum Schluss sind wir auf eine Aussichtsplattform gegangen, von wo aus wir den Rohbau einiger A380 Flugzeuge sehen konnten. Unsere Führerin erklärte uns, welche Arbeitsprozesse der Endmontage in dieser Halle stattfinden. Da die Triebwerke besonders teuer sind, werden sie hier zum Schluss eingebaut. Zum Schluss noch einige Infos über den A380:

Länge:73

Höhe:24

Passagiere:555 (je nach Wunsch der Fluggesellschaft)

Max. Reichweite:14 800km

Simon Reuter(u.a.)

„Cri de Tarzan“ am Freitag, den 12.10.2007

Zur zweiten Stunde waren wir alle am Cour Nord versammelt, da alle auf den Kletterparks hinfieberten. Gegen 9:30 sind wir zum Park aufgebrochen. Die Stimmung im Bus war super, fast alle freuten sich, dass es bald losgehen würde. Nach etwa einer Stunde stiegen wir aus dem Bus und gingen zu einem Kiosk, wo wir unsere Rucksäcke ablegten. Die Franzosen mussten zuerst ihre Sicherheitsgurte mit zwei Sicherheitskarabinern und einer Rollkatze anlegen. Danach wurden uns die Sicherheitsmaßnahmen erklärt, zum Beispiel dass immer ein Karabiner auf der Plattform an der Lebensleine befestigt sein muss und beim Klettern beide. Wir lernten auch, wie man mit der Rollkatze an einem langen Seil hängend waagerecht über einen Abgrund gleitet. Das macht richtig Spaß. Die erste Aufgabe haben alle mit Bravur gemeistert . Der Park wurde von Aufgabe zu Aufgabe besser. Eine Bahn mit Rollkatze war bestimmt 100 Meter lang. Die schwarze Bahn war sehr schwer, deshalb haben viele früher abgebrochen. Die Kletterplattformen waren bestimmt an manchen Stellen mehr als 10 Meter hoch. Am Ende gab es eine Aufgabe wo man wie Tarzan, nur gesichert mit einer „Liane“, über 10 Meter weit in ein Netz fliegen musste. Dann haben wir noch Fotos gemacht und das Geschenk für M.Kubis vorbereitet. Man musste sich festhalten und langsam mit den Hacken gesichert runterklettern. Auf dem Rückweg haben wir an einem Stausee Halt gemacht, der den Canal du Midi speist. Dort hat Thomas uns die Grundlagen des Rugbyspiels erklärt und dann haben alle, die Lust hatten, auch noch etwas gespielt

Insgesamt war es ein sehr schöner Ausflug mit den Franzosen. (Konrad Fründ)

Besuch bei der Chocolaterie Pillon

Seit Tagen waren alle gespannt auf das, was sie in der Chocolaterie alles sehen würden. Und nun war es endlich so weit... Am 16. Oktober 2007 haben wir die Chocolaterie „Pillon“ besucht. Gruppe A fing an, denn alle 22 Personen hätten in den kleinen Verkaufsraum nicht hineingepasst. Gruppe B besichtigte in der Zeit eine naheliegende Kathedrale. Als Gruppe B dann sah, was die anderen gekauft hatten und was diese erzählten, war die Vorfreude ziemlich groß. Und dann ging schließlich auch Gruppe B in das „Maison Pillon“. Alle durften kleine Kostproben nehmen und auch Frage stellen. Schon als manche die Dinge im Schaufenster bestaunten, konnten sie nicht glauben, dass diese aus Schokolade sind. Es gab einen Rugbyball, eine Weltkugel mit dem Pokal und, die für die Jahreszeit Herbst angepassten Schokoladenpilze. Den Schülern wurde gezeigt, wie Schokoladenpralinen hergestellt werden und eine junge Frau, die im Moment eine Lehre zur Schokoladenmeisterin macht, hat erklärt, woraus Schokolade eigentlich besteht.

Zum Schluss haben sich alle noch ein Andenken oder ein Mitbringsel für die Familie gekauft. Danach sind wir wieder zur Schule gefahren und jeder hat noch einen Schoko-Lolli von Herrn Frucht geschenkt bekommen.

Alle fanden den Besuch bei der Chocolaterie total super und wären gerne länger geblieben.

                                                               
Marie-Christin Mischke und Thea Wahlers

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(c) 2007 - 2012 Eichenschule Scheeßel

 Zuletzt bearbeitet: 25.06.11