Eichenschüler nahmen am neunten „GEO-Tag der Artenvielfalt“ teil
SCHEESSEL (hu). „Einen Tag lang Forscher sein und raus zum Unterricht in die Natur“, so lautete das Motto des kürzlich durchgeführten Schülerwettbewerbs zum Thema „Artenvielfalt“, den die Zeitschrift GEO in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wildtierstiftung durchführte.
18 Eichenschüler des Wahlpflichtkurses Naturwissenschaften unter der Leitung von Biologielehrer Hendrik Porthmann beteiligten sich an dieser Aktion. Mit freundlicher Unterstützung des Scheeßeler Heimatvereins hatten sie sich am Schafstall auf dem Meyerhofgelände ihr „Außenlabor“ eingerichtet. Der Spezialist für Umwelt- und Naturwissenschaften, Dr. Heribert Wefers vom NABU Rotenburg, stand den Schülerinnen und Schülern dabei ebenfalls mit seinem Fachwissen zur Seite.
Das Objekt der jungen Forscher war die Beeke und deren Uferregion. Sie untersuchten die gefundenen Tier- und Pflanzenarten direkt vor Ort und dokumentierten die Funde. Die Beurteilung der Gewässergüte (Bioindikation) erfolgte nach dem Prinzip: Proben sammeln, Aussortieren, Bestimmen und Auswerten. Hendrik Porthmann meinte dazu: „Nach den hier gefundenen Tieren wie Steinfliegenlarve, flache Eintagsfliegenlarve und Rollegel mit den dazugehörigen Gewässergütefaktoren von 1,3 bis 2,7 beurteilt, muss man das Fließgewässer der Beeke wohl in die Kategorie II – III (kritisch belastet) einordnen.
Das Hauptziel des GEO-Tages ist jedoch die Umweltbildung. Die Erlebnisse zählen mehr als die Ergebnisse. Es geht darum, den Blick für den Artenreichtum im eigenen Umfeld zu schärfen und die faszinierenden Lebensformen, die sich in unserer Nähe verbergen, neu zu entdecken.“
Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Ujen, Rotenburger Kreiszeitung
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Zuletzt bearbeitet: 25.06.11