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![]() Mädchen-Duo der Eichenschule schneidet erneut sehr erfolgreich beim DECHEMAX-Chemiewettbewerb ab Bei dem 10. DECHEMAX-Schülerwettbewerb 2009/2010 unter dem Motto „Chemie fürs Hirn“ haben die Eichenschülerinnen Esra Arican und Munia Gölner der Klasse 8c mit großem Erfolg teilgenommen. Sie gehören damit bundesweit zu den zehn Gewinnerteams der 8. Jahrgangsstufe, die in der Endausscheidung die Juroren mit ihren Forschungsergebnissen überzeugen konnten. Für ihre besonderen Leistungen wurden sie mit einer Urkunde und einem Sachpreis ausgezeichnet, welche vom Schulleiter der Eichenschule, Ralf Goebel, überreicht wurden. Darüber hinaus sind Esra und Munia Wiederholungstäterinnen: Bereits im vergangenen Schuljahr hatten beide die Finalrunde erfolgreich absolviert – Chemie kann tatsächlich süchtig machen! Insgesamt nahmen bei dem über zwei Runden ausgetragenen Schülerwettbewerb bundesweit über 600 Teams teil. Der Chemiewettbewerb DECHEMAX wird von der DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie) in Frankfurt am Main in diesem Jubiläumsjahr zum zehnten Mal ausgerichtet. In der ersten Runde im Internet mussten die beiden Eichenschülerinnen von November des letzten Jahres bis Ende Januar insgesamt acht Fragen rund um Drogen und Süchte korrekt beantworten, um sich für die zweite Experimentalrunde zu qualifizieren. Hierbei wurden Fragen zu chemischen Stoffen wie Ethanol, Nikotin, Doping und Lifestyledrogen gestellt, die im wörtlichen Sinne süchtig machen. Die zweite Runde mit dem Titel: „Die Menschheit und der Alkohol“ bestand aus mehreren Versuchen, die selbstständig durchgeführt und in einem Protokoll sorgfältig dokumentiert werden mussten. Im ersten Experiment haben die Mädchen die Brennbarkeit verschiedener Alkohol-Wasser-Mischungen getestet und dabei herausgefunden, dass der Alkoholgehalt für eine erfolgreiche Entzündung mindestens 55% betragen muss. Des Weiteren haben beide die Aggressivität von Alkohol überprüft, indem sie unterschiedlich konzentrierte Alkohollösungen mit Eiklar versetzt haben – je höher der Alkoholgehalt, desto leichter wurde das Eiweiß denaturiert. Aus ihren Ergebnissen zogen sie Schlussfolgerungen hinsichtlich der gesundheitsschädlichen Wirkung des Alkoholkonsums auf den menschlichen Körper. In weiteren Versuchen haben die Jungforscherinnen die Eigenschaft von Hefen für die alkoholische Gärung eingehend untersucht und die optimalen Gärungsbedingungen ermittelt. Im letzten Experiment haben sie ein Alkoholthermometer selber gebaut und auf dessen Eignung hin überprüft. Bei diesem interessanten Chemiewettbewerb können alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7-11 im gesamten Bundesgebiet teilnehmen, die Spaß an den Naturwissenschaften und am Experimentieren haben. Wer sich angesprochen fühlt und weitere Informationen über diesen Schülerwettbewerb sucht, findet diese im Internet unter der Adresse: www.dechemax.de |