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News
Fächerübergreifender Unterricht
Experiment gelungen Am Beispiel der PID wählt die Eichenschule 3.02.12 08:22Mehr ...
Schulsprecherinnen verabschieden sich
Die alten Schulsprecherinnen verabschieden sich mit folgendem Brief: Liebe Schüler/innen, Leh 26.01.12 11:25Mehr ...
Veranstaltungen zur Berufs- und Studienorientierung
Study-Test und Assessmentcentertraining für Oberstufenschüler/Innen 9.01.12 13:41Mehr ...
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Der Natur auf der Spur
Bis zu den Waden standen die etwa 20 Schüler der siebten Klasse des Wahlpflichtkurses Naturwissenschaften aus der Eichenschule Scheeßel mit Keschern und kleinen Behältnissen bewaffnet in der Veerse, einem Bach bei Westervesede, und fischten nach Kleintieren, Fischen und Pflanzen in dem Gewässer. Sie wollten feststellen, wie sauber das Wasser vor ihrer eigenen Haustür ist. Passend fiel ihr Forschungstag mit dem zwölften deutschlandweiten Geotag der Artenvielfalt zusammen im „Internationalen Jahr der Artenvielfalt“, zu dem die Vereinten Nationen das Jahr 2010 erklärten, um auf den weltweit drohenden Verlust der biologischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen aufmerksam zu machen. Angeleitet von Hendrik Porthmann, Lehrer an der Eichenschule, untersuchten, dokumentierten und identifizierten die Schüler die gefundenen Tier- und Pflanzenarten. Ralf Gerken vom Angelsportverein Lauenbrück/Westervesede, der bereits mehrere Umweltprojekte mit Kindern und Jugendlichen begleitete, unterstützte sie. Viele tolle faszinierende und interessante Entdeckungen machten die Schüler mit den Lupen, Binokularen, der Bestimmungsliteratur und –büchern oder den Mikroskopen. Da ist ja richtig etwas los in der Veerse. Mit Eifer saßen die Schüler da, bestimmten und dokumentierten in einem Auswertungsbogen ihre Funde aus dem Bach. An Fischen stöberten sie Mühlkoppe (Fisch des Jahres 2006 ), Bachneunauge, Flussbarsch, Meerforelle, Bachschmerle oder Aal auf und an wirbellosen Tieren am meisten Bachflohkrebse, Borstenwürmer, Wasserskorpione, Prachtliebellen, Heidejungfer und vereinzelt Steinfliegen-, Köcherfliegen- oder Libellenlarven und eine Teichmuschel. Alles in allem stellten sie mit ihren Analysen fest, dass die Gewässergüte der Veerse in einem guten biologischen Zustand, nämlich der Güteklasse II entspricht und die EU- Wasserrahmenrichtlinie erfüllt. Mehr Infos unter: www.geo.de/artenvielfalt Mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Rutzen, Rotenburger Kreiszeitung |