![]()
![]() ![]()
News
Wenn der Vorhang fällt
Am 13.02. startet der Theaterfrühling an der Eichenschule 7.02.12 14:45Mehr ...
Fächerübergreifender Unterricht
Experiment gelungen Am Beispiel der PID wählt die Eichenschule 3.02.12 08:22Mehr ...
Schulsprecherinnen verabschieden sich
Die alten Schulsprecherinnen verabschieden sich mit folgendem Brief: Liebe Schüler/innen, Leh 26.01.12 11:25Mehr ...
Sie befinden sich hier: Unterrichtliches / Wahlpflicht / WPK - Klasse 7 / WPK - Naturwissenschaften / Renaturierung der Veerse /
Artenschutz an der Veerse
Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften der Eichenschule hilft der Natur Die Biologische Schutzgemeinschaft Wümme führt im Rahmen ihres Projektes „Der Biodiversität auf der Spur mit dem Forscherbauwagen“ mit dem Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften der 7. Klassen der Eichenschule eine praktische Artenschutzmaßnahme an der Veerse in Westervesede durch. Vorausgegangen ist einige Wochen vorher die Erkundung der Tierwelt der Veerse. Am heutigen Tag standen jedoch Maßnahmen auf dem Programm, die den Tieren der Veerse zugute kommen sollen. So war die Hälfte des Kurses mit der Aufgabe betraut, kleine Erlen zu pflanzen. Diese mussten jedoch vorab in der Nähe an einem kleinen Amphibien-Tümpel ausgegraben werden, an dem sie ganz von alleine gewachsen waren. Hier wurden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Da die Amphibien sonnige Gewässer bevorzugen, sind hohe Bäume, die Schatten spenden, hier nicht erwünscht. An der Veerse hingegen können die Erlen gute Dienste leisten. Für den Bach ist der Schatten gut, damit sich nicht zu viele Wasserpflanzen ansiedeln und das Wasser sich nicht zu stark erwärmt, denn das mögen viele Tiere nicht. „Außerdem hat die Erle den Vorteil, dass sie das Ufer auf natürliche Weise befestigt und die Wurzeln Versteck für Kleinlebewesen bietet“, so Diplom-Biologin Anja Schulenberg, die das Projekt leitet. Die andere Hälfte der Schüler hatte die Aufgabe, Äste zu schneiden und diese dann an geeigneter Stelle in den Bachlauf der Veerse zu stecken. Hierdurch wurden so genannte Buhnen angelegt, in denen sich Treibholz und Blätter verfangen sollen. Hinter diesem Treibselfang wird die Fließgeschwindigkeit nach und nach geringer, so dass sich kleine Tiere hier besser aufhalten können. Sandbänke bilden sich aber auch an diesen Stellen und der Bach beginnt wieder natürliche Schleifen, so genannte Mäander auszubilden. Hiermit wird die Eigendynamik der natürlichen Entwicklung des Baches unterstützt und die Vielfalt der unterschiedlichsten Kleinlebensräume erhöht. Steigt die Vielfalt der Strukturen in einem Gewässer, nimmt auch die Vielfalt der Arten zu. Die Schüler waren mit viel Spaß dabei und scheuten sich auch nicht, barfuß in den Bach zu steigen. „Es ist toll zu sehen, wie motiviert die Schüler sich aktiv für den Naturschutz einsetzen. Das ist nachhaltige Umweltbildung, die bei den Jugendlichen einen sehr positiven Eindruck hinterlässt“, so Hendrik Porthmann, Biologielehrer der Eichenschule und Leiter des Kurses. Dieser Tag war aber nur Teil des Umweltbildungsprojektes, das mit insgesamt acht Gruppen durchgeführt wird. Dabei wurden unterschiedliche Lebensräume erforscht. Am Ende des Projektes wird eine Wanderausstellung stehen, die Ende diesen Jahres in den örtlichen Banken und Gemeinden zu sehen sein wird. Gefördert wurde das Projekt von der Bingo-Lottostiftung, Hanns R. Neumann Stiftung sowie der Sparkasse Scheeßel. Mehr Informationen zur BSW und dem Forscherbauwagen gibt es auch unter www.bsw-rotenburg.de und www.forscherbauwagen.de im Internet. Mehr Fotos über diese Artenschutzmaßnahme: www.eichenschule.de/133.html?&tx_jmgallery_pi1[albumUid]=165
|