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JULEICA

Die Eichenschule bildet Schüler für die ehrenamtliche Jugendarbeit aus

34 Schülerinnen und Schüler machten eine Ausbildung zum Erhalt der Jugendleiter-Card

Viele Schüler und Schülerinnen der oberen Jahrgänge in der Eichenschule engagieren sich für ihre Mitschüler im außerunterrichtlichen Bereich. Das sind die Jugendlichen des „Schule-ohne-Stress-Teams“, die für jüngere Jahrgänge die „Bewegte Pause“ anbieten und als Streitschlichter  und Gesprächspartner zur Verfügung stehen, ebenso die Jugendlichen, die im Sanitätsdienst der Schule mitarbeiten oder die, die die Theater- und Chorintensivproben der Arbeitsgemeinschaften als Betreuer begleiten. Und es gibt noch die engagierten jugendlichen Begleiter der großen pädagogischen Fahrt nach Inzmühlen unter dem Motto „Ferien einmal anders“ vor und während der Osterferien.

Die Jugendleiter/In-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber. „Uns geht es bei der Ausbildung zum Jugendleiter neben der Qualifizierung auch um eine gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement, die die Jugendleiter-Card nicht zu letzt durch ermäßigte Eintritte in viele öffentliche Einrichtungen zum Ausdruck bringt“, erklärte der Eichenschullehrer Carsten Janßen. 

An der Eichenschule gab es diese Ausbildung nun zum dritten Mal für die Schülerinnen und Schüler, die sich im sozialen Leben der Schule engagieren. Durchgeführt wurde sie, wie auch schon in den letzten Jahren von Anke und Carsten Janßen. Gemeinsam leiteten sie schon an ihrer alten Wirkungsstätte in Oldenburg zahlreiche Schulungen in diesem Bereich.

„Neben der Vorstellung des „idealen Jugendleiters“ erarbeiteten sich die Jugendlichen Grundkenntnisse der Entwicklungspsychologie, Methoden zur Einführung von Spielen, den Umgang mit Konflikten und die Phasen, die eine Gruppe in ihrem Entwicklungsprozess durchläuft“, berichtete Frau Janßen. „Weiterhin sollen die Jugendlichen rechtliche Grundkenntnisse im Bereich der Jugendpflege bekommen und das  Knowhow für die Planung und Kalkulation von Freizeiten erhalten.“

In den Räumlichkeiten des alten Internates entstand schnell eine gute Atmosphäre, jeder arbeitete interessiert und engagiert mit, sodass sich am Ende alle einig waren, eine intensive lehrreiche Woche erlebt zu haben, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kam.

 

Zuletzt bearbeitet: 25.06.11

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